Arbeitskreis Handwerk zu offenen Forderungen MOZ Barnim Echo
Arbeitskreis Handwerk sprach über offene Forderungen
„Offene Forderungen – wie geht´s weiter“ lautete das Motto des jüngsten Stammtischs im Arbeitskreis Handwerk der CDU-Panketal.
Im „Side by Side“ in Panketal kam aus diesem Anlass eine bunte Mischung aus Handwerkern zusammen. Ob Gerüstbauer, Bauunternehmer oder Elektriker – das Handwerk ist verschieden, die Probleme mit unbezahlten Rechnungen aber gleich.
Dass es keine Patentrezepte gibt, macht der Referent des Abends, Rechtsanwalt Martin Jehle, gleich zu Beginn klar: „Zahlungsausfälle gehören, genauso wie Insolvenzen, zum Wirtschaftsleben dazu.“
Die Frage, die sich für Handwerker stellt, lautet daher: „ Wie können Zahlungsausfälle vermieden werden und wenn es dazu kommt, wie geht man effizient damit um?“ Davon ausgehend erläuterte der Referent die Grundzüge richtiger Vertragsdokumentation, gab Hinweise zur Rechnungsstellung und stelle das Mahn- und Klagewesen mit seinen Fallstricken wie Fristen, Beweispflichten und Kosten dar. Deutlich wurde dabei, dass es vielfältige Möglichkeiten gibt, den Forderungsausfall präventiv zu vermeiden bzw. die die Erfolgschancen bei der Verfolgung offener Rechnungen zu erhöhen.
Die Gäste berichteten aus ihren Erfahrungen vor Gericht und den Mühen, eine dort erstrittene Forderung am Ende auch durchsetzen zu können.
Fazit des Abends: Neben praktischen Anregungen für die eigene Arbeit wurde wieder einmal ein Sprichwort aus dem Volksmund bestätigt: „"Recht haben und Recht bekommen sind zwei sehr verschiedene Dinge." Dass sich dies einmal ändern sollte, darauf konnte auch Rechtsanwalt Jehle keine Hoffnung machen.
Der nächste Stammtisch des Arbeitskreises Handwerk findet im ersten Quartal 2012 statt.
Das Thema wird noch bekannt gegeben. |